Wildglide · Hike-&-Fly-Planung
Gleitzahl-Rechner für Hike & Fly
Erkunde, wie weit du über echtem Gelände gleiten könntest. Wildglide verbindet Gleitreichweite mit Windeinfluss, Höhenprofile, Windprognosen, gemessene Windwerte und Gleitschirmstartplätze auf einer Karte.
Wähle deinen Startplatz, stelle die Gleitzahl ein und prüfe das erreichbare Gelände. Vergleiche Fluglinien und verbleibende Höhe als Grundlage deiner eigenen Flugvorbereitung. Wildglide, auch Wild Glide geschrieben, läuft im Browser. Die Kartenbedienung ist auf Englisch.
Gelände, Wind und Startplätze gemeinsam prüfen
Gleitreichweite über Gelände
Vergleiche Gleitzahl-Konturen und prüfe Flugwege um Grate. Die detaillierte Suche arbeitet mit einem 10-m- oder 30-m-Raster; das Höhenprofil zeigt Gelände und berechnete Flughöhe.
Wind in der Berechnung
Windgeschwindigkeit, Windrichtung und deine Eigengeschwindigkeit beeinflussen die berechnete Reichweite über Grund. Prognosewind variiert mit Ort, Zeit und Höhe. Geeignete nahe Stationsmessungen können ihn lokal korrigieren.
Windstationen auf der Karte
Prüfe Mittelwind, Böen, Messalter und verfügbare Verläufe. Messungen bleiben von Prognosen unterscheidbar; alte und fehlende Werte werden gekennzeichnet.
Gleitschirmstartplätze auf der Karte
Erkunde Tausende OSM-Startplätze, prüfe vorhandene Windsektoren und übernimm einen Standort als Start. Die Abdeckung ist unvollständig; ein Eintrag bestätigt keine Startfreigabe oder Eignung.
Wie berechnet man die Gleitstrecke?
In ruhender Luft gilt: Theoretische horizontale Strecke = nutzbarer Höhenverlust × Gleitzahl. Gleitzahl 8 bedeutet 8 Meter vorwärts je Meter Höhenverlust. Wildglide zeigt das als 1:8, also Höhenverlust zu Strecke.
1.000 m × 8 = 8.000 m
Bei 1.000 m nutzbarem Höhenverlust und Gleitzahl 8 beträgt die idealisierte Gleitstrecke ohne Wind 8 km. Berücksichtige die benötigte Ankunftshöhe und Reserve, bevor du dieses einfache Beispiel anwendest.
Die Kartenberechnung geht weiter: Sie prüft das Gelände entlang der Wege, berücksichtigt Umwege und den gewählten Wind. Eine reine Entfernungsrechnung zeigt nicht, ob ein Grat den Gleitweg unterbricht.
Wie verändern Gegenwind und Rückenwind die Reichweite?
Gegenwind verringert Geschwindigkeit und Reichweite über Grund; Rückenwind kann sie erhöhen. Seitenwind muss ausgeglichen werden und reduziert den Anteil der Eigengeschwindigkeit entlang des gewünschten Flugwegs.
Gleitzahl 8 · Eigengeschwindigkeit 40 km/h · Wind 10 km/h
Bei konstantem Sinken und Wind genau entlang des Flugwegs ergeben 10 km/h Gegenwind eine effektive Gleitzahl über Grund von 6; 10 km/h Rückenwind ergeben 10. Das sind vereinfachte Beispiele ohne Gelände, Böen und wechselnden Wind.
Live Wind nutzt Prognosedaten von Open-Meteo. Mit „Include wind from stations“ können gültige aktuelle Messungen die lokale Prognose korrigieren. Eine Station muss Kriterien für Alter, Höhe und Datenqualität erfüllen; ihr Einfluss nimmt mit Entfernung und Höhenunterschied ab. Böen werden separat angezeigt und nicht als konstanter Wind angesetzt. Windquellen und Grenzen der Korrektur (Englisch).
Den Gleitflug für Hike & Fly planen
- Start wählen. Suche auf der Karte oder aktiviere „show takeoffs“, prüfe einen Standort und wähle „Set as start“. Kläre Zugang und Startregeln separat.
- Annahmen einstellen. Wähle Gleitzahl, Starthöhe, Geländeabstand und Eigengeschwindigkeit. Prüfe Windprognose und den Stationsbeitrag zur Planung.
- Gelände vergleichen. Lies die Reichweiten-Konturen, setze mit „Check line“ Wegpunkte und prüfe Höhenprofil sowie verbleibende Reichweite.
- Bedingungen beurteilen. Prüfe Messzeitpunkte, Mittelwind und Böen. Beurteile Wetter, Hindernisse, Luftraum und Landemöglichkeiten vor dem Flug unabhängig.
Wildglide ist ein Gleitflugplaner für Hike & Fly, kein Wanderwege- oder Gehzeitrechner. Wildglide Schritt für Schritt bedienen (Englisch).
Feines Rechenraster mit nachvollziehbaren Grenzen
Ein 10-m-Suchraster bezeichnet den Abstand der Rechenpunkte, keine garantierte Geländegenauigkeit von 10 Metern. Auflösung und Genauigkeit der Höhendaten variieren. Detailliertes regionales Kartenrelief verbessert die Ansicht, verändert aber nicht die Höhendaten der Gleitberechnung.
Windprognosen und lokale Stationskorrekturen erfassen nicht jede Talströmung, Böe oder Turbulenz. Das Modell verwendet eine konstante Gleitzahl in ruhender Luft und simuliert keine Thermik oder realen Kurvenverluste. Der Modus Low data liefert eine gröbere Schätzung. Ergebnisse sind Planungsschätzungen und kein Nachweis einer sicheren Flugroute.
Höhendaten · Startplatzabdeckung und Quellen · Rechenmodell (Englisch)